An unserer Schule hat die Streitschlichtung seit über 15 Jahren einen festen Platz im Schulleben. Schülerinnen und Schüler werden am Ende der Klasse 8 zu Streitschlichter:innen ausgebildet und sind anschließend in den Jahrgangsstufen 9 und 10 aktiv im Einsatz. Vor allem auf dem Schulhof und in den Pausen unterstützen sie jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler dabei, Konflikte konstruktiv zu lösen. Der Kern der Ausbildung ist das sogenannte Schlichtungsgespräch. Dabei lernen die angehenden Streitschlichter:innen, wie sie Gespräche neutral moderieren, aktiv zuhören und gezielte Fragen stellen. Ziel ist es, die Beteiligten dazu zu befähigen, eigene Anteile am Konflikt zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Unterstützt wird das Programm kontinuierlich durch engagierte Lehrkräfte, die die Ausbildung begleiten und den Austausch fördern. Zudem finden regelmäßig Auffrischungen statt, um die erlernten Fähigkeiten zu vertiefen. Die Streitschlichtung bietet viele Vorteile für die Schule: Konflikte werden frühzeitig und gewaltfrei gelöst, das Schulklima verbessert sich und das soziale Miteinander wird gestärkt. Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen und respektvoll miteinander umzugehen. Auch für die Streitschlichter:innen selbst ergeben sich zahlreiche Vorteile. Sie entwickeln wichtige soziale Kompetenzen wie Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösungskompetenz. Darüber hinaus stärkt die Tätigkeit ihr Selbstbewusstsein und ihre Teamfähigkeit. Am Ende
ihres Einsatzes erhalten sie ein offizielles Schreiben über ihre Tätigkeit, das sie beispielsweise bei Bewerbungen oder Vorstellungsgesprächen vorlegen können – ein wertvoller Nachweis ihres Engagements und ihrer Fähigkeiten.
ihres Einsatzes erhalten sie ein offizielles Schreiben über ihre Tätigkeit, das sie beispielsweise bei Bewerbungen oder Vorstellungsgesprächen vorlegen können – ein wertvoller Nachweis ihres Engagements und ihrer Fähigkeiten.

