„Woche des Buches“ 19.11. – 23.11.2018

In der Zeit zwischen Halloween und Adventszeit fand wie jedes Jahr unsere „Woche des Buches“ statt.

Eröffnet wurde sie am Montag, 19.11.18 von Frau Diana Drechsler .Alle Kinder der Jahrgangsstufe 5 erleben Märchen einmal anders: Die hauptberufliche Märchenerzählerin Diana Drechsler wird mittlerweile zum achten Mal Märchen aus fremden Ländern vorstellen und dieses durch den Einsatz verschiedener ausgefallener Musikinstrumente bereichern.

Frau Drechsler verzaubert Groß und Klein mit ihren Märchen, da sie nicht nur lebendig erzählt sondern die Geschichten mit diversen ausgefallenen Musikinstrumenten begleitet. Die Begeisterung lässt sich am besten mit der Nachfrage eines Schülers wiedergeben: „Kommst du nächstes Jahr wieder?“ Antwort: „Ja, dann aber für die neuen 5er.“ „WAAAS? Dann bleibe ich sitzen….“

Diana Drechsler wurde 1969 in Dortmund geboren. Sie studierte am Institut für Waldorfpädagogik. Danach war sie (und dies ist nur auszugsweise) tätig als: Klassenlehrerin und Musiklehrerin, Erzählerin und Musikerin  der Willicher Marionettenbühne, Mitarbeiterin im Kindertheater AKKIBO in Bochum, Märchenerzählerin und Clownin. 2002 gründete sie das Clownduos Dodo und Glucks. Seit 2003 leitet Diana Drechsler regelmäßig Erzähl – Seminare für Erzieher/innen am Studieninstitut Niederrhein und seit 2004 gibt es regelmäßige Märchenveranstaltungen für Kinder und Erwachsene u. a. in der Fabrik Heeder in Krefeld. 

Am Dienstag, 20.11.18 hatten die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9/10 die Gelegenheit, den Kultautor Oliver Uschmann zu erleben, der aus seinem Roman „Nicht weit vom Stamm“ vorgelesen hat. Herr Uschmann kommt seit Jahren zu uns und hat die Begabung, die Schüler in seinen Bann zu ziehen.

Einige kennen Oliver Uschmann als Autor der „Hartmut und ich“-Romane, andere als Journalist bei den Magazinen VISIONS, GALORE, GEE, Testcard oder Am Erker und wieder andere als Wortguru oderTheorieadministrator. Geb. 1977 blieb er im Kindergarten derart mit dem Kopf in einem Stuhl hängen, dass der Hausmeister ihn freisägen musste. In Wesel schrieb er erste Geschichten, arbeitete als Packer und inszenierte auf dem Pausenhof Wrestlingshows. In Bochum studierte er Literatur, arbeitete als Veranstalter, Fanziner, Sänger sowie Aktivist und inszenierte die Revolution. In Berlin studierte er die Realität und arbeitete als wallraffender Werbetexter. Heute lebt er im Münsterland und erschafft dort mit Sylvia Witt die „Hui-Welt“ um die „Hartmut und ich“-Romane und ihre Begleiter: Verspielte Webseiten, Hörbücher, improvisatorische Live-Shows und übermütige Aktionen wie den „Wundlauf 2007“ – eine 300 Kilometer lange Tournee, die Uschmann mit Rucksack und Barfuß absolvierte. Zusätzlich gibt er Seminare als „Wortguru“, ist „Theorieadministrator“ bei der gemeinsamen Galerie „Haus der Künste“ und schreibt als Journalist für die Magazine GALORE, VISIONS, GEE und Am Erker. Seine Romane „Hartmut und ich“, „Voll beschäftigt“, „Wandelgermanen“ und „MURP!“ sind im Fischer Taschenbuch sowie bei Scherz erschienen; die Hörbücher dazu bei Mundraub und Patmos, gesprochen von Ingo Naujoks sowie Gästen wie Bela B., Trini Trimpop und Bosse. Stühle baut er mittlerweile selbst.

Am Mittwoch, 21.11.18 war David Fermer zum ersten Mal zu Gast.  Für die Jahrgänge 6 und 7 stellte der in Köln lebende Autor seine zweisprachigen Büchern „Surf4ever“ und „The Amazing Adventures of Jack London“ vor.

Mr. Fermer schlug ein wie eine Bombe. Hinterher standen fast alle Schlange, um ein Autogramm zu bekommen.

A Brief Biography

Writing about yourself is always the most difficult subject to address, but here are some facts: I am British, although I was born in Luzern, Switzerland, in 1973. My father was working there at the time. My parents are both British. When I was 4 years old, my family moved back to England. I couldn’t speak any German at the time. I spent the rest of my childhood living in a small village called Cookham Dean, not far from London. I used to like it there a lot. It was green and hilly and beautiful. The River Thames was never far away. It was idyllic in many ways. But when I finished school, my parents moved away, so Cookham Dean stopped being home for me.

I moved on to London to study. First ‘Art & Design’ at Central St. Martins School of Art, then ‘Film & Video’ at the London College of Printing. Film was always my passion. I started making films with my friend, Anthony, when we were eleven. We made dozens of films together, acting ourselves and doing camera. It was fun.

In the middle of my studies I moved to Berlin, where I finished my degree at the Deutsche Film & Fernsehakademie Berlin (DFFB). When I came to Germany, I could hardly speak German at all. “Wie komme ich am Besten zum Bahnhof?” and “Ein Bier, bitte!” was about all I could say. After the DFFB, I worked as an Aufnahmeleiter and Produktionsleiter in film. I was a terrible production manager. I’m not very organised and I have a habit of forgetting things, so I wasn’t ideal for the job. Still, I managed to survive for a few years in the film business, but most of the time I was in a bad mood because I didn’t like the stories I was working on. I always thought I could do better. It was time to stop talking and start doing something about it.

I decided to try. The only problem was I needed money to live. I got lucky and someone gave me a job as a teacher in Peru, where I started writing parallel to teaching. After a year in Peru, I didn’t want to stay in South America anymore, so I came back to Berlin, working again part-time as a teacher, writing and translating with the rest of my time. When I moved to Cologne in 2003 and got married here, I started writing full-time.

And then in 2004 a friend of mine who was writing for Thienemann helped me get my first break with the Thienemann Verlag. And I’m still writing today.

Am Donnerstag, 22.11.18 fand vor umfangreicher Jury (Frau Schürmann, Sparkasse Bergkamen-Bönen, Herr Pape, Bayer Pharma AG, Herr Kray,  Stadt Bergkamen und Frau Steinau) der alljährliche Lesewettbewerb der 6. Klassen statt. Die 6t Klässler fieberten diesem Ereignis bei emsigem Vorleseüben schon seit Wochen entgegen. Und teilgenommen haben wieder sehr engagierte  Schüler/innen.

Leider musste sich die Jury wie jedes Jahr der schwierigen Aufgabe stellen, eine Siegerin / einen Sieger zu ermitteln. Sie haben es sich nicht leicht gemacht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

 

  1. Jayden Köllner 6 c
  2. Joyce Hildebrand                        6 b
  3. Alice Radtke 6 b

Und gemeinsam den 4. Platz haben erreicht (und deshalb hier in alphabetischer Reihenfolge):

Lara Arslan (6 a), Dominik Bauer (6 c) und Julia Reiß (6 a)

 Im Rahmen des Lesewettbewerbes bedankte sich Frau Huß mit einem Präsent bei Frau Steinau für ihr jahrelanges, begeistertes Engagement in der Leitung der Bücherei. Frau Steinau hatte ihr „Amt“ bereits an Frau Lenzen weitergegeben.

 Am Freitag, 23.11.18 fand zum Abschluss ein Poetry Slam statt und bildete einen gelungenes Ende der Woche. SchülerInnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen trugen eigene Geschichten, Gedichte,… in gemütlicher Atmosphäre bei Tee und Gebäck in der Bücherei vor.

Die Lesung für den 8. Jahrgang wird voraussichtlich im Januar 2019 nachgeholt. Herr Schmitt-Kilian war kurzfristig erkrankt.

Wie in jedem Jahr wurde die „Woche des Buches“ von der Firma Bayer Pharma AG und der Sparkasse Bergkamen-Bönen gesponsert. Nur dank der Sponsoren kann die Veranstaltung in dieser Qualität und dem Umfang durchgeführt werden.